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Die Wilhelm-Neuhaus-Schule – Historie

Im Jahre 1891 wurde der gelbe Klinkerbau an der Hainstraße erbaut. Bis 1913 war in diesem Gebäude eine Mädchenschule untergebracht. In den Folgejahren wurde das Gebäude als Lazarett, als Finanzamt und später wieder als Schule (Südschule) genutzt.

1962 wurde die Südschule in Wilhelm-Neuhaus-Schule umbenannt. 1965 wurden die Erweiterungsbauten eingeweiht. 1976 wurde in der Stadt Bad Hersfeld eine Umstrukturierung der Schulbezirke vorgenommen. Seither gibt es vier selbstständige Grundschulen im Stadtgebiet von Bad Hersfeld. Eine davon ist die Wilhelm-Neuhaus-Schule.

 

Wilhelm Neuhaus – der Namensgeber unserer Schule

Der am 25.12.1873 geborene Wilhelm Neuhaus kam 1906 als Lehrer der evangelischen Bürgerschule nach Bad Hersfeld. Frühere Kollegen und Schüler charakterisieren ihn als einen gutmütigen und von großem Idealismus beseelten Menschen, der sich nicht nur für Kunst und Heimatgeschichte, sondern auch für Politik und Naturkunde interessierte.

Er verstand es, mitreißende Reden zu halten, war aber auch unerbittlich konsequent in seinem Denken und Handeln. 1928 wurde er Konrektor der neuen Südschule, 1934 wurde er aufgrund seiner politischen Aktivitäten vom nationalsozialistischen Regime vorzeitig in den Ruhestand versetzt. 1945 wurde er reaktiviert und zum Rektor, später zum kommissarischen Schulrat ernannt. Beim Neuaufbau des Schulwesens in Bad Hersfeld erwarb er sich große Verdienste.

Als Heimatschriftsteller und Geschichtsforscher hat er dem traditionellen Bad Hersfelder Lullusfest seine noch heute aktuelle Bedeutung zuerkannt.

 

 

 

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